CFD Handel

Was sind CFDs?

Ein Contract for Difference (CFD) ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen zwei Parteien. Es geht darum, die Differenz im Wert eines unterliegenden Assets während der Vertragslaufzeit zu zahlen. Steigt der Wert des unterliegenden Assets beispielsweise, wird der Käufer des Vertrages die Wertsteigerung vom Verkäufer erhalten. Das Gegenteil ist der Fall, wenn das Assets an Wert verliert. Weil CFDs auf Marge gehandelt werden können, gibt das dem Händler mehr Leverage für sein Investmentkapital.

Mit Contracts for Difference handeln

Worum geht es also beim CFD Handel? Für viele Händler ist ein CFD, ein Contract for Difference, eine alternative Möglichkeit, auf dem Finanzmarkt zu handeln. Ein Händler kann die Veränderungen von Aktienpreisen handeln, ohne die Aktie tatsächlich besitzen zu müssen. Und das ist nicht auf Aktien beschränkt – Sie können auch andere Assets wie Währungen, Rohstoffe, Indexe und sogar Staatsanleihen handeln.

Wenn diese Instrumente gehandelt werden, wird nicht das Assets an sich gehandelt, sondern vielmehr ein Finanzinstrument oder ein Derivat, dessen Wert sich von dem Asset (auch als unterliegendes Assets bekannt). Ein CFD Trader kauft oder verkauft dieses Instrument auf Grund seiner Vorhersage, ob der Preis des unterliegenden Assets sinkt oder steigt.

CFD Broker Vergleich

Es gibt viele Anbieter von CFD Trading Plattformen. Dies sind die beliebtesten CFD Broker, die einen umfassenden Service inklusive eines CFD Demokontos anbieten:

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* Ihr kapital unterliegt einem risiko

Ein Beispiel für einen CFD Handel

Um das Ganze an einem Beispiel zu veranschaulichen, sagen wir, Sie vermuten, dass der Preis der Facebook-Aktie von seinem aktuellen Preis von 100 Dollar steigen wird. Sie investieren 1.000 Dollar in Facebook-Aktien, um von der Preissteigerung zu profitieren. Normalerweise würden Sie dafür die Aktien kaufen - das wären insgesamt 10 Aktien. Steigt der Preis nun auf 110, haben Sie lediglich 100 Dollar Gewinn gemacht (10 x 10 Dollar Preiszuwachs).

Wenn Sie mit CFDs handeln, können Sie Ihren Gewinn mit einem 1.000 Dollar Kapital deutlich vervielfachen, denn Sie können mit einer Marge von 10 bis 20 Prozent handeln – je nach Broker. Wenn die Marge des Brokers beispielsweise bei 10 Prozent liegt, können Sie mit 1.000 Dollar eine Transaktion im Wert von 10.000 Dollar durchführen. Anders gesagt, Sie können mit CFDs das Äquivalent von 100 Aktien kaufen. Steigt der Preis also um 10 Prozent, kann ein Händler tatsächlich 1.000 Dollar (100 x 10 Dollar) Gewinn einfahren – ein Return von 100 Prozent.

Hedging

CFDs sind in den letzten Jahren vor allem unter Online Händlern sehr beliebt geworden, vor allem weil sie ein hervorragendes Hedging Tool für Händler mit einer großen Equity Position sind. Ohne Auslaufdatum und hohen Leverages haben die Händler nun einen kosteneffektiven Weg, den Wert ihres Investment mit geringer Exposure zu schützen.

Streuung

Durch die niedrigen Transaktionskosten beim CFD Online Handel ist dieses Instrument auch ein hervorragendes Instrument, um sein Investment Portfolio zu bereichern. Händler können nun vielseitige Positionen mit minimaler Kapitalbindung bedienen.

Scalping

Durch ihre einzigartige Struktur nutzen viele Händler die CFDs, um dem Markt kleinste Gewinn abzugewinnen (auch als Markt-Scalping bekannt). Die hohen Leverages und niedrigen Transaktionskosten ermöglichen es den Händlern, auch von kleinen Preissteigerungen des unterliegenden Assets zu profitieren.

Risiko

Die Leverages der CFDs können den Händlern außerordentliche Gewinne bringen. Sie können allerdings auch große Verluste einfahren, die sogar bis zum Verlust des gesamten Transaktionskaptials führen können. Aus diesem Grund muss dieses Instrument mit größter Vorsicht und mit ständiger Rücksicht auf die Risiken gehandelt werden.

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